Mehrweg-Transportverpackungen sind umweltschonend und kostensparend

In einer zunehmend vernetzen und globalisierten Welt, in der Logistik und Transport immer größere Rollen spielen, nimmt auch die Umweltbelastung in Folge von Verpackungsmüll stetig zu. Ein besonderes Problem sind unsachgemäß genutzte und entsorgte oder nicht recycelte Einwegverpackungen.

Ressourcenverschwendung stoppen

Um die Umwelt zu schonen legt Schoeller Allibert Wert darauf, Produkte mit Rücksicht auf die Natur zu entwickeln und herzustellen. Das Unternehmen vertritt daher die Philosophie, dass Mehrweg-Transportverpackungen aus Kunststoff der richtige Weg sind. Für die Herstellung von Einweg-Verpackungen werden Jahr für Jahr Unmengen an Rohöl verbraucht. Mit der Verwendung von Mehrwegverpackungen kann diese Ressourcenverschwendung gestoppt werden. Jede Wiederverwendung einer Mehrweg-Transportverpackung spart die Menge an Energie und Material ein, die beispielsweise zur Herstellung einer neuen Verpackung nötig wäre. Bereits bei der Produktion verfolgt Schoeller Allibert das Ziel, sowohl die Nutzung von recycelten Materialien zu fördern als auch eine deutliche Reduzierung des Energieverbrauchs pro Kilogramm Fertigprodukt zu erreichen.

Lange Nutzungsdauer und vollständig recycelbar

Schoeller Allibert fertigt ausschließlich Mehrweg-Transportverpackungen, die bei richtiger Pflege und Wartung für eine Nutzungsdauer von bis zu zehn Jahren unter Industriebedingungen ausgelegt sind. Außerdem sind diese Verpackungen vollständig recycelbar und reduzieren CO2-Emissionen. Um seine Verantwortung zu unterstreichen, legt Schoeller Allibert großen Wert darauf, ein nach ISO 14001 zertifiziertes Unternehmen zu sein. Die Norm legt weltweit akzeptierte Anforderungen an Umweltmanagementsystem fest, wobei der Fokus auf einer stetigen Weiterentwicklung und Verbesserung der definierten Umweltziele liegt.

Recycling mit EFSA-Zulassung für Lebensmittelkontakt

Schoeller Allibert war eines der ersten Unternehmen im Bereich Mehrweg-Transportverpackungen, welches eine EFSA-Zulassung vorweisen konnte. Die EFSA ist die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit. Sie erstellt wissenschaftliche Gutachten und Empfehlungen, die als Grundlage für die europäische Politikgestaltung und Gesetzgebung im Lebensmittelbereich dienen. Die EFSA-Zulassung erlaubt es Schoeller Allibert damit, recycelte Kunststoffe (Regenerat) unter bestimmten Voraussetzungen auch für Mehrweg-Transportverpackungen zu verwenden, welche im direkten Kontakt mit Lebensmitteln stehen. Gebrauchte Verpackungen aus Polyethylen hoher Dichte (HDPE) und Polypropylen (PP) werden dementsprechend zu neuen Mehrweg-Transportverpackungen für den Lebensmittelkontakt recycelt. Dieses Recyclingverfahren führt Schoeller Allibert in den Werken Murcia (Spanien), Monheim (Deutschland) und Hardenberg (Niederlande) durch.

Kontrollierte Herkunft des Kunststoffs ist entscheidend

Voraussetzung für diesen Recyclingprozess ist, dass die Verpackungen zuvor in geschlossenen oder kontrollierten Verteilungskreisläufen zum Einsatz kamen. Dies ist nötig, damit nachvollziehbar ist, wie und wo diese zuvor genutzt wurden. Darüber hinaus wird ein Nachweis über die Qualität und die Inhaltsstoffe des Materials benötigt. Ist dies sichergestellt, werden die Verpackungen zunächst begutachtet und zermahlen. Anschließend wird das entstandene Mahlgut gewaschen und getrocknet, bevor es im Spritzgussbereich auf über 250° C erhitzt wird. Diese hohen Temperaturen töten die verbliebenen Partikel ab und schließen somit das Risiko einer mikrobiologischen Kontamination aus. Die aus Recyclingmaterial hergestellten Mehrweg-Transportverpackungen gewährleisten  infolge ein hochwertiges und hygienisches Produkt. Die Verpackung entspricht anschließend Artikel 4 der EU-Verordnung 282/2008 und den bietet den Kunden eine Garantie für die Sicherheit und die Eignung im Lebensmittelkontakt. Im Produktionsprozess werden keinerlei Chemikalien hinzugefügt.

Gute CO2-Bilanz für die Anwender

Die Mehrweg-Transportverpackungen helfen Einzelhandel und Lebensmittelindustrie bei der Reduzierung von Verpackungsmüll und damit beim Erreichen eigener Nachhaltigkeitsziele. Ist die CO2-Bilanz von Mehrweg-Transportverpackungen ohnehin weit positiver als die von Einwegverpackungen, fällt diese durch den Recycling-Prozess von Schoeller Allibert noch einmal deutlich besser aus. So liegt die Produkt-CO2-Bilanz von Schoeller Allibert Mehrweg-Transportverpackungen durchschnittlich 68 Prozent unter der von Wellpappe. Für jeden der beliebten Maxinest-Behälter fallen beispielsweise lediglich 26 Kilogramm CO2 an, wobei dieser Wert durch die Verwendung von Regenerat im Produktionsverfahren noch weiter gesenkt wird.

Flexible Designs schonen die Umwelt und senken Kosten

Falt-, Klapp- und Nestbehälter wie Clever Move Box, Prelog Classic, Magnum Optimum und Magnum HD schonen die Umwelt zudem durch ihre Flexibilität. Die Verpackungen im gefalteten oder genesteten Zustand sorgen dafür, dass das Ladevolumen eines Lkw beim Rücktransport optimal ausgenutzt wird. Treibstoffverbrauch und CO2-Ausstoß sinken, wenn Leer- und Lufttransporte vermieden werden. Durch ein verringertes Verpackungsgewicht kann bei der Beladung der LKW ein größeres Gewicht an Waren zugeladen werden. Dieser Vorteil sorgt ebenfalls für einen geringeren ökologischen Fußabdruck. Und natürlich sparen faltbare Transportverpackungen wertvollen Lagerraum. Produkte wie die Maxinest Serie oder Maxipac sowie andere multifunktionale Lösungen senken darüber hinaus die Handlingkosten und vermeiden Verpackungsmüll.
Schoeller Allibert unterstützt die Umweltkampagne der Vereinten Nationen (www.unep.org).