Supply Chain: Weltweite Lieferkette für die optimale Produktion

Supply Chain: Weltweite Lieferkette für die optimale Produktion

Foto: Shutterstock_585023482_Travel mania       Die moderne, global agierende Wirtschaft erfordert neben der fortwährenden Innovation ihrer Produkte auch eine immer schnellere und effizientere Lieferkette. Längst werden die einzelnen Schritte wie Materialbeschaffung, Herstellung von Einzelteilen und Fertigung des Endproduktes von jeweils spezialisierten Unternehmen ausgeführt. Diese Arbeitsteilung senkt Dauer und Kosten der Produktion, die im Gegenzug in verschiedenen Ländern oder auf mehreren Kontinenten erfolgen kann. Um die Supply Chain dabei so effizient wie möglich zu gestalten, müssen die Prozesse genau geplant und gesteuert werden, (Verpackungs-)Ressourcen einfach lokalisierbar sein und das Handling reibungslos funktionieren. Mehrwegtransportverpackungen aus Kunststoff von Schoeller Allibert sind hierbei der ideale Ladungsträger, da sie belastbar, formstabil, langlebig und speziell an die verschiedenen Verwendungen entlang der Lieferkette angepasst sind.  

Vom Zulieferer zum Endkunden

Nach Anna Kolmykova (Supply Chain Integration, Springer Gabler Verlag 2016) stellt die Supply Chain „die verschiedenen Stufen der Leistungserstellung eines Produktes […] dar und bezieht sämtliche damit verbundene Tätigkeiten ein.“ Die Reihe der Akteure, die hierbei zu Partnern werden, reicht von den Rohstoff- und Teillieferanten über Lagerzentren sowie Hersteller bis hin zum Großhandel und den Endverkäufern. Für die beteiligten Unternehmen ist vor allem wichtig, dass alle Teile und fertigen Produkte ihren Weg schnell, kostengünstig und platzsparend zurückzulegen. So profitiert beispielsweise der Arbeitsfluss bei Kleinstteillieferanten von Behältern mit seitlichen Öffnungsklappen wie dem starren Großladungsträger Big Box, der ein schnelles Befüllen beispielsweise mit Schrauben ermöglicht und in nahezu allen gewerblichen Bereichen Verwendung findet. Unter anderem in der Automobilindustrie werden für den vollautomatisierten Transport von Komponenten über die innerbetrieblichen Fördersysteme Kleinladungsträger der Produktreihe VDA KLT eingesetzt. Diese verfügen über verschiedene Aussparungen und Ansatzpunkte für optimales automatisches Handling und haben an allen Seitenwänden Halterungen für Trackinglabels.  

Verpackungen vom Spezialisten für die optimale Lieferkette

Wichtig ist auch der Transport zwischen den an der Produktion beteiligten Unternehmen. Der Umschlag im Lager für die Verbringung zum Hersteller wird durch die gezielte Auslegung der Transportverpackungen auf Hubsysteme wie Gabelstapler beschleunigt. Schoeller Alliberts faltbarer Container Combo Fructus für die Lebensmittelindustrie ist daher mit Gabeleinfahrbereichen und rutschhemmenden Puffern versehen. Für ein gutes manuelles Handling sind ergonomische Handgriffe an den Seiten angebracht.  Wie Transportverpackungen aus Kunststoff allgemein überzeugt er durch sein deutlich geringeres Gewicht im Vergleich zu schweren Holz- und Metallverpackungen. Werden die produzierten Güter anschließend mit dem LKW zum Kunden transportiert, kommt es auf eine optimale Nutzung des Stauraums durch gute Stapelbarkeit an. Hier sowie beim Rücktransport der leeren Mehrwegverpackungen punkten faltbare Mehrwegbehältersysteme wie Boxerpac von Schoeller Allibert, das für die Verbringung empfindlicher Teile wie beispielsweise in der Möbelindustrie ausgelegt ist. Es erreicht ein rekordverdächtiges Faltverhältnis von 70 % und spart so Flottenkapazitäten.  

Ideallösung Mehrwegtransportverpackungen

Durch eine modulgerechte Fertigung und die logistische Kompatibilität vieler Baureihen untereinander können Schoeller Allibert Ladungsträger problemlos miteinander kombiniert werden. Behälter und Paletten mit glatten Kunststoffoberflächen ermöglichen eine besonders einfache und zeitsparende Reinigung. Die Mehrwegverpackungen von Schoeller Allibert sind bis zu zehn Jahre unter Industriebedingungen und sachgerechter Handhabe und Pflege einsetzbar. Sind die Ladungsträger nicht mehr verwendbar, können sie in ein Recyclingwerk gegeben werden, wo sie gemahlen und gereinigt werden, bevor aus dem Kunststoffrecyclat neue Transportverpackungen hergestellt werden. Auch Schoeller Allibert betreibt drei EFSA-zertifizierte Recyclingwerke in Spanien, Deutschland und den Niederlanden.  

Digitalisierung des Warenverkehrs

Noch mehr Arbeitsaufwand entlang der gesamten Lieferkette lässt sich durch die Verwendung von RFID-Transpondern einsparen. Mit diesen kann jederzeit der Standort sowie der Inhalt aller Transportbehälter im Sendebereich erfasst werden. Es entfällt nicht nur die langwierige manuelle Inventur, auch das Behältermanagement wird optimiert, da keine Ressourcen ungenutzt „herumstehen“. Deshalb sind viele der von Schoeller Allibert hergestellten Mehrwegtransportverpackungen bereits RFID-ready.