Mehrwegverpackungen für die hohen Anforderungen der Automobilbranche

Kaum eine Branche entwickelt sich so dynamisch wie der Automotive-Bereich. Auf Trends und hohe Nachfrageschwankungen muss schnell reagiert werden. In der Automobilindustrie werden entlang der Lieferkette jeden Tag zahllose Komponenten direkt an die Fertigungslinie der Hersteller transportiert. Die weltweiten Warenströme gilt es effizient, kostenoptimiert und umweltschonend zu organisieren. Ladungsträger wie Behälter und Paletten kommen auf den unterschiedlichsten Transportwegen und -mitteln zum Einsatz und müssen extremen Bedingungen z. B. in Seefrachtcontainern standhalten und die Waren bei großen Temperaturunterschieden möglichst sicher und schnell ans Ziel bringen. Die Wahl der richtigen Transportverpackung ist dabei für die Sicherheit entscheidend. Sie hilft aber auch dabei, enorme Transportkosten zu sparen.

Spezifische Verpackungslösungen für die Automobilbranche

Mit den Mehrweg-Verpackungen von Schoeller Allibert kann die Automobilindustrie die Handlingkosten deutlich reduzieren. Schoeller Allibert entwickelt bereits seit 1985 spezifische Verpackungslösungen in enger Zusammenarbeit mit führenden Automobilherstellern, den Tier 1- und Tier 2-Zulieferern und den Pooling-Unternehmen. Dabei wird ein optimales Behältersortiment für das Handling und die Distribution erarbeitet, das Automobil- und Komponentenherstellern ermöglicht, ihre Supply Chain zu verbessern, ihr Abfallaufkommen zu minimieren und Transportkosten zu senken. Die Produktpalette umfasst Kleinladungsträger, faltbare und starre Großladungsträger, Paletten und Transportwagen. Sie alle sind für die optimale Sicherheit der Fertigungskomponenten im Automotive-Bereich entwickelt worden und garantieren die rechtzeitige Bereitstellung von Teilen. Beim Rücktransport der faltbaren Behälter wird kostbarer Platz im LKW oder Container gespart. Ein Beispiel für besondere Effizienz und viel Einsparvolumen ist der Behälter Magnum Optimum.

Nachhaltiger Verpackungszyklus durch Rücknahme der Behälter

Schoeller Allibert setzt darauf, mit einem möglichst geringen Mitteleinsatz Produkte mit einer maximalen Lebensdauer zu entwickeln. Als Mehrwegverpackungssysteme sind sie sehr umweltfreundlich und helfen den Kunden, Nachhaltigkeitsnormen und -ziele einzuhalten. Wenn Ladungsträger nach langjährigem Einsatz ersetzt werden müssen, können sie an eines der Schoeller Allibert Recyclingwerke mit EFSA-Zulassung gesendet werden. Die Behälter werden dort zu Mahlgut verarbeitet. Dieses wird gewaschen, getrocknet und in den Spritzgussbereich transportiert. Anschließend entsteht aus dem Material ein neuer Behälter. So entsteht ein nachhaltiger Verpackungszyklus. Die CO2-Bilanz von Mehrwegtransportverpackungen ist weitaus besser als bei Einwegverpackungen und wird zusätzlich optimiert durch ein Recycling.

Behälter zielgenau nach den Bedürfnissen der Automobilbranche entwickeln

Bei der Entwicklung von Schoeller Allibert Mehrwegtransportbehältern stehen vor allem die Bedürfnisse der Autobauer im Vordergrund. Das Ziel ist, möglichst vielen individuellen Anforderungen gerecht werden. Zu den standardisierten Behältern liefert Schoeller Allibert maßgeschneidertes Zubehör wie Gefache und Einsätze aus Stoff oder anderen Materialien, um die empfindlichen Teile bei der Produktion in der Automobilindustrie, während der Lagerung und des Transports zu schützen. Sonderanfertigungen wie individuelle Werkstückträger und Cut and Weld für Teile in Sondermaßen werden ebenfalls häufig produziert.

Kunststoff-Behälter haben viele Vorteile gegenüber Gitterboxen

Gerade im Vergleich mit den in der Automobilindustrie immer noch verbreiteten Gitterboxen aus Metall bieten moderne Kunststoffbehälter viele Vorteile. Die wertvollen Komponenten werden damit besser geschützt vor Witterungseinflüssen und mechanischen Beschädigungen. Die Behälter gewährleisten dank der geschlossenen Seitenwände und der Deckel einen guten Staubschutz. Auch die Lagerung im Außenbereich ist mit ihnen problemlos möglich, da die Drainageöffnungen im geschlossenen Boden Nässe ablaufen lassen. Anders als Metall-Gitterboxen bleiben die Kunststoffbehälter frei von Korrosion.   Darüber hinaus sind die Kunststoffverpackungen deutlich reinigungsfreundlicher und weniger reparaturanfällig. Anders als starre Gitterboxen können sie einfach und schnell auf einen Bruchteil ihres Volumens zusammengefaltet werden. Ein weiteres Plus ist das niedrige Gewicht der Kunststoffbehälter. Ein Beispiel: Der Magnum Classic in den Maßen 1200 mm x 800 mm wiegt im Leerzustand lediglich 57 kg und damit 23 kg weniger als eine vergleichbare Stahlgitterbox. Das entlastet die Transportfahrzeuge und erleichtert das Handling.   Ein Kunststoff-Verpackungssystem wie Magnum Optimum punktet auch mit größerer Flexibilität. Mit Hilfe der aufsetzbaren Rahmen Optiframe können die Behälter in der Höhe individuell angepasst werden.  

Die Magnum Reihe: Robust und effizient

Für die Automobilindustrie bietet Schoeller Allibert die Großladungsträge der Magnum-Reihe an. Die Verpackungen bestehen vollständig aus recycelbarem Kunststoff, bieten eine hohe Sicherheit der Waren beim Transport, ein sauberes Handling und sind sehr robust. Die Behälter können leicht mit einem Kundenlogo gebrandet, mit RFID ausgestattet oder mit Barcodes gekennzeichnet werden. Sie lassen sich nicht nur im Lager einsetzen, sondern auch direkt an der Montagelinie. Damit setzen Hersteller das Lean-Production-Konzept konsequent um. Die Grundidee ist, dass das Material nur in der Menge wieder aufgefüllt wird, in der es verbraucht worden ist. Die Losgröße wird dafür einmalig festgelegt. Durch das Einscannen des Barcodes auf dem Leerbehälter wird Nachschub angefordert. Der Wiederbeschaffungszyklus und die Route sind ebenfalls im Vorfeld festgelegt. So wird die gesamte Unternehmenslogistik durch die Großladungsträger wirtschaftlicher organisiert. Auch die Anlieferung der Halbfertigteile kann bereits in den Kunststoffbehältern erfolgen.  

Bequemes und sicheres Handling

Die Handhabung der langlebigen Mehrwegtransportbehälter ist sehr bequem. Blitzschnell lassen sie sich von einer Person auf- und abbauen, ohne dass beim Falten eine bestimmte Reihenfolge eingehalten werden muss. Die Verschlüsse sind leichtgängig und glatte Flächen begünstigen die Reinigung und minimieren die Verletzungsgefahr.