Materialflüsse optimieren –Material Handling-Systeme sind unverzichtbar

Materialflüsse optimieren –Material Handling-Systeme sind unverzichtbar

Zeit ist Geld! In modernen Industrien arbeiten die Menschen immer häufiger mit autonom agierenden Logistik-Systemen zusammen. Komplexe Anwendungen wie vollautomatische Regallager, Förderanlagen oder AGVs (Automatic Guided Vehicles) sind in vielen Bereichen mittlerweile Standard. Gerade Branchen wie Automotive, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie der Handel und die Landwirtschaft können es sich dabei nicht erlauben, ohne ein durchdachtes Material Handling System auszukommen. Damit es optimal funktioniert, gibt es einiges zu beachten. Material Handling Systeme stellen sicher, dass alle Geräte und Prozesse als einheitlicher Apparat zusammenarbeiten. Sie unterstützen die Logistik und ermöglichen eine funktionierende Lieferkette. So werden Material Handling Systeme auch für Prognose, Ressourcenzuordnung, Produktionsplanung, Prozessmanagement, Bestandsverwaltung und -kontrolle, Kundenbelieferung und Service genutzt. Durch die Analyse der Ziele des Material Handling-Prozesses und die Anpassung an bestimmte Grundsätze werden langfristig Lagerbestände reduziert, Lieferzeiten verkürzt und die Handlingkosten bei Herstellung, Transport und Vertrieb gesenkt.

Das richtige Material Handling

Bevor Unternehmen sich dazu entschließen, ein Material Handling-System einzuführen, sollten Anforderungen, Zielsetzungen sowie funktionale Eigenschaften und die passenden Technologien definiert werden. Um Betriebsblindheit zu vermeiden, ist es ratsam, nicht nur die eigenen Mitarbeiter, sondern auch externe Experten, Lieferanten und Endbenutzer einzubeziehen. Sämtliche Methoden der Materialhandhabung, die Geräte, Steuerungen und Software sollten standardisiert sein und auch den unterschiedlichen Aufgaben unter verschiedenen Betriebsbedingungen gerecht werden.

Verpackungen als Kernelement des Material Handlings

Materialbewegung und -lagerung müssen in der gesamten Prozesskette von der Warenannahme und Produktion bis zum Versand und Transport effektiv koordiniert werden. Wer einzelne Artikel mittels Paletten oder Behältern zu Stückgutladungen zusammenfasst und damit Arbeits- sowie Lagerflächen übersichtlich hält, spart viel Arbeit und Zeit. Um ein effizientes Material Handling zu ermöglichen, sind Transport- und Lagerverpackungen wie beispielsweise Paletten, Kisten und Behälter daher unverzichtbar. Beliebt sind insbesondere stapelbare Behälter, die eine effiziente Handhabung, Lagerung und Transport gewährleisten. Verpackungen aus Kunststoff überzeugen dabei mit gleichbleibenden Abmessungen (häufig Euromaße), konstantem Gewicht, Unempfindlichkeit gegenüber Umwelteinflüssen und einer hohen Belastbarkeit.

Behälter für automatisierte Förderanlagen

Die Nachfrage nach Behältern, die in automatisierten Förderanlagen eingesetzt werden können, nimmt stetig zu. Stabilität und Tragfähigkeit der Verpackungen sind in diesem Bereich wesentliche Kriterien. Insbesondere bei Punktbelastungen kann es etwa aufgrund einer unsachgemäßen Auswahl des Bodens zu einer Durchbiegung kommen. In deren Folge dreht sich ein Behälter auf der Rollenbahn und bringt im schlimmsten Fall den gesamten Materialfluss zum Stillstand. Aufgrund der vielen verschiedenen Grundflächen, Höhen und Varianten der Basis und der Wände, werden Kunststoffverpackungen von Schoeller Allibert so gut wie allen Anforderungen für automatisierte Handling-Systeme gerecht. Die Kunststoff-Verpackungen laufen ruhig, leise und zuverlässig auf der Fördertechnik und sie können von den Regalbediengeräten effizient gehandhabt werden. Sie vertragen ein breites Temperaturspektrum und sind oft von minus 20° C bis plus 60° C einsetzbar. Trackingsysteme mit integriertem RFID und Barcodes beschleunigen die Supply Chain Kreisläufe und steigern die Profitabilität.

Prädestiniert für automatisierte Systeme

Schoeller Allibert hat viele Behälter im Produktprogramm, die fördertechnikfähig sind. Manche Verpackungen sind aber geradezu prädestiniert für die Anwendung in automatisierten Systemen. Durch sein intelligentes Design ist beispielsweise der neue Miniload Container branchenübergreifend einsetzbar. Glatte Wände und Bodenflächen mit abgeflachten Ecken unterstützen die Integration in Fördersysteme. Optionale Trennwände ermöglichen eine Unterteilung in Fächer während RFID-Tags und Barcode-Label an der Seite bei der Rückverfolgung helfen. Mit einem Fassungsvolumen von 60 Litern ist er für Lasten bis 50 Kilogramm und eine Stapellast von bis zu 300 Kilogramm ausgelegt. Ein abgewinkelter Außenrand schützt die Waren vor Stößen und ermöglicht eine schnelle Richtungsänderung beim Transportieren. Mit Außenmaßen von 598 x 398 x 320 Millimetern lässt sich der Miniload Container auf standardisierten Euro-Behälter stapeln und hervorragend in externe Logistik-Prozesse integrieren.