„Marktstudie Kunststoffpaletten“ von Ekupac: Kunststoffpaletten vs. Holzpaletten

Seit 1967 die erste, einstückige Palette aus Kunststoff patentiert wurde, überzeugt der Ladungsträger durch seine materialbedingte Stabilität, Langlebigkeit und ein geringes Gewicht. Dabei entwickeln ihn bekannte Key Market Player wie Schoeller Allibert ständig weiter. Die neue „Marktstudie Kunststoffpaletten“ der Agentur Ekupac analysiert unter anderem die Vorteile moderner Kunststoffpaletten im Vergleich zur Alternative aus Holz. Insgesamt präsentiert die Studie eine Marktübersicht der wichtigsten Mehrweg-Kunststoffpaletten, deren Hersteller und der Entwicklungen auf dem Markt.

Mit jedem Umlauf Kosten sparen

Kunststoffpaletten sind vielseitig einsetzbar und spielen ihre Stärken gegenüber Holzpaletten auf zahlreichen Feldern gleichzeitig aus. So überzeugen die Mehrwegladungsträger aus Kunststoff durch ihre Langlebigkeit. Bei der Bewertung der Kosten ist vor allem ihr Umlaufpreis von Bedeutung, der sich aus dem Verhältnis von Beschaffungspreis, Lebensdauer und Reparaturmöglichkeiten zur Nutzungsdauer ergibt: Eine Mehrwegkunststoffpalette beispielsweise, die in der Erstanschaffung fünf Mal so teuer wie eine Holzpalette ist, gleicht dies durch eine doppelt so hohe Lebensdauer von vier Jahren sowie eine Schadensquote von gerade einmal 1,5 % statt 10 % bei Holzpaletten aus. Bei einer Umlaufzeit von je 30 Tagen liegen beide Ladungsträger preislich nur wenige Cent pro Umlauf auseinander. Aufgrund ihrer überlegenen Materialeigenschaften amortisieren sich die Kunststoffpaletten im Vergleich zu Ladungsträgern aus Holz bereits deutlich vor Ende des Verwendungszyklus. Die Mehrwegpaletten aus Kunststoff von Schoeller Allibert können bei entsprechender Pflege und Handhabung viele Jahre unter Industriebedingungen verwendet werden und erreichen sehr hohe Umlaufzahlen, wodurch Neukäufe deutlich seltener sind.

Konstante Maße und Gewicht

Da Mehrwegkunststoffpaletten besonders stabil sind und keine Feuchtigkeit aufnehmen, behalten sie anders als Holzpaletten konstant ihre Form und ihr Gewicht. Das fast immer geringere Eigengewicht der Kunststoffpaletten senkt Transportkosten und CO²-Ausstoß auf den Lieferwegen. In Kombination mit der Formstabilität ist ein reibungsloses Handling entlang automatisierter Fördersysteme garantiert. Die neu von Schoeller Allibert entwickelte RackPal 1208M zum Beispiel ist für den ruhigen und glatten Lauf über alle innerbetrieblichen Transportanlagen optimiert. Zudem haben Paletten aus Kunststoff keine Nägel und splittern nicht, wodurch Verletzungen der Mitarbeiter sowie Beschädigungen der Ware vermieden werden.

Faktor Hygiene

Der wasserabweisende Kunststoff und glatte Oberflächen sorgen für eine einfache, keimfreie Reinigung. Im Gegensatz dazu können feuchte Holzpaletten, beispielswiese durch eine Lagerung im Freien oder die Reinigung, von Schimmel und Pilzen befallen werden. Mehrwegkunststoffpaletten eignen sich optimal für die Lebensmittel- oder Pharmaindustrie, die hohe Ansprüche an die Hygiene stellen. Da sich im Kunststoff auch keine Pestizide absetzen, müssen die Paletten für den Export nicht kostenintensiv begast und mit einer ausführlichen Dokumentation des Ladungsträgers versehen werden. Aus diesen Gründen setzen zum Beispiel weltweit führende Unternehmen der Gesundheits- und Kosmetikbranche setzen daher auf die MAESTRO-Paletten von Schoeller Allibert.

Die vielen Leben der Kunststoffpaletten

Bei der Herstellung von Kunststoffpaletten fallen nahezu keine Abfälle an. Das überschüssige Material wird direkt wiederaufbereitet und erneut für die Produktion verwendet. Ebenso können Mehrwegpaletten aus Kunststoff, die bereits viele Jahre im Einsatz waren, recycelt werden. Schoeller Allibert betreibt drei EFSA-geprüfte Recyclingwerke in Spanien, Deutschland und den Niederlanden, in denen alte Ladungsträger vermahlt, gewaschen und getrocknet werden. Anschließend wird das Material im Spritzgussverfahren zu neuen Mehrwegtransportverpackungen wie Kunststoffpaletten verarbeitet.