Hygiene zählt – Verpackungssysteme für Food, Pharma und Co.

Bei der Auswahl der richtigen Ladungsträger kommt es oftmals nicht nur darauf an, wie belastbar, wie leicht oder wie platzsparend sie sind. Geht es um die Verpackung, haben Anwender aus sensiblen Branchen wie Food oder Pharma noch weitere Anforderungen. Um die Qualität ihrer Produkte zu gewährleisten, ist es wichtig, dass die Behälter hygienisch unbedenklich sind und keinen negativen Einfluss auf die Qualität des Inhalts nehmen. Lebensmittelechtheit, Chemikalienbeständigkeit sowie die Sicherstellung der richtigen Handhabung der Ladungsträger sind für Schoeller Allibert wesentliche Faktoren.

Lebensmittelechtheit gewährleisten

Alle für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie vorgesehenen Verpackungen sollten lebensmittelecht sein nach EU No 135/2004. Dies bestätigt Schoeller Allibert für solche Produkte in einer Konformitätserklärung. Als lebensmittelecht können alle Verpackungen bezeichnet werden, die auf Grund ihrer Zusammensetzung gesundheitlich unbedenklich sind und die keinerlei Einfluss auf die Beschaffenheit des Inhalts haben. Lebensmittelechtheit garantiert, dass die Nahrungsmittel nicht von den Materialien der Transportverpackung beeinträchtigt werden und dass sich der Geruch und der Geschmack des Lebensmittels nicht verändern. Um dies sicherzustellen hat Schoeller Allibert ein zertifiziertes Food Safety Management System nach ISO 22000 für die Produktionsstandorte Hardenberg (Niederlande), Nurieux (Frankreich), Monheim und Schwerin (Deutschland) eingeführt.

Achtung Umwelteinflüsse!

Unter welchen Bedingungen die Verpackungen eingesetzt werden können, hängt unter anderem von ihrer Chemikalienbeständigkeit ab. Beim Kontakt des Kunststoffs mit anderen Stoffen wie Luft, Gas oder Wasser beeinflussen sich diese unter Umständen gegenseitig. So kann das Material beispielsweise durch Oxidation oder zu hohe bzw. zu niedrige Temperaturen geschädigt werden. Es gilt: Je länger der Kunststoff diesem Einfluss ausgesetzt wird, desto stärker wirkt sich dieser auf das Material aus. Vor allem Wärme und Licht können starke Veränderungen am Produkt verursachen. Das liegt daran, dass die chemischen und physikalischen Prozesse, die für die Widerstandsfähigkeit relevant sind, mit steigender Temperatur schneller verlaufen. Zusätzlich ist zu bedenken, dass sich der Kunststoff unter diesen Einflüssen bei gleichzeitiger Belastung anders verhalten kann als im Ruhemodus.

Auf sachgemäßen Umgang achten

Großen Wert sollten Benutzer daher auf einen pfleglichen und sachgemäßen Gebrauch der Transportverpackungen legen – vor allem im Lebensmittelbereich. Wichtig ist, dass die regelmäßig erforderlichen Reinigungsmaßnahmen schnell von statten gehen können. Die Schoeller Allibert Verpackungen sind besonders hygienefreundlich konstruiert. Zum Beispiel verhindern glatten Flächen Schmutzanhaftungen und Wasser kann leicht ablaufen. Um einen Behälter optimal reinigen zu können, ist es ratsam, insbesondere Faltbehälter komplett aufzubauen. Wenn der Behälter aufrecht und umgedreht aufgestellt wird, kann eine möglichst große Fläche gereinigt werden. Eine Nassreinigung ist dabei bis zu einer zu einer Temperatur von +65 Grad Celsius möglich. Aufgrund der Materialeigenschaften des Kunststoffs dürfen die Verpackungen nur im jeweils zulässigen Temperaturbereich eingesetzt werden. Ein durch falsche Anwendung beschädigtes Produkt kann zu Verletzungen oder anderen Gefahren für die Lebensmittelsicherheit führen. Auch darf beim Stapeln und Abstapeln keine unnötige Gewalt angewandt werden, um Beschädigungen von Behälter und Inhalt zu vermeiden. Bei Lagerung und Transport ist zudem darauf zu achten, dass die maximale Traglast des Transportbehälters nicht überschritten wird. Um die Unversehrtheit der Ladungsträger sicherzustellen, sollten diese daher regelmäßig auf Schäden oder Bruch untersucht werden.